06.01.2012
Schlange Stehen vor der Gemäldegalerie Alte Meister
Das sieht man nicht oft in Dresden: eine lange Schlange von Museumsbesuchern erstreckt sich von der Gemäldegalerie Alte Meister bis auf den Theaterplatz. Zahlreiche Dresdner und Besucher nutzen die letzte Gelegenheit vor der Schließung der Sonderausstellung "Der Himmlische Glanz. Raffael, Dürer und Grünewald malen die Madonna" am Sonntag, um einen Blick auf die beiden berühmten Madonnen-Altäre Raffaels zu werfen. An den beiden letzten Tagen hat die Galerie zwei Stunden länger als üblich geöffnet, am Sonntag schließt sie aber wie gewohnt um 18 Uhr. Danach tritt Raffaels "Madonna di Foligno" die Heimreise an und kehrt zurück in die Vatikanischen Museen in Rom. Die "Sixtinische Madonna" verbleibt an ihrem angestammten Ort, den sie allerdings im Mai verlässt, um ein Stockwerk tiefer in der Jubiläumsausstellung "Die Sixtinische Madonna. Raffaels Kultbild wird 500" zusammen mit anderen Exponaten ausgestellt zu werden.



